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Tollwut beim Hund

Tollwut beim Hund

Ist eine Impfung gegen Tollwut nötig?

Kennen Sie die Schilder im Wald "Tollwutimpfgebiet. Hunde unbedingt anleinen"? Sie weisen auf die Impfköder hin, mit denen über Jahre hinweg die Fuchspopulation in Deutschland gegen Tollwut geimpft wurde. Die gefährliche Krankheit, die beim Tier wie Menschen zum Tode führt, konnte dadurch hierzulande nahezu komplett ausgerottet werden. Der letzte Tollwutbefall bei einem Fuchs wurde 2006 festgestellt. Zumindest die Füchse als Hauptüberträger stellen keine Gefahr mehr da. Lediglich Fledermäuse oder illegal aus dem Ausland eingeführte Tiere kommen noch als Ansteckungsquelle in Frage. Ist eine Tollwutimpfung dann heute überhaupt noch notwendig?

Bei Reisen besteht Impfpflicht

Für Hunde, die sich nur in Deutschland aufhalten, ist die Infektionsgefahr mit der Viruserkrankung inzwischen so gering, dass auf die Impfung eigentlich verzichtet werden könnte. Dennoch empfiehlt die Ständige Impfkommission die Immunisierung weiterhin, da infizierte Tiere ohne Impfung getötet werden müssten. Grund: Am lebenden Tier lässt sich die Krankheit nicht nachweisen. Eine Impfpflicht besteht im Inland jedoch nicht. Wenn Sie nicht mit Ihrem Hund verreisen, ist die Impfung entbehrlich. Bedenken Sie aber, dass Tierpensionen nach wie vor einen Impfnachweis fordern. Das gilt auch für Hundeausstellungen oder Hundesportturniere. Hier ist jeweils eine Grundimmunisierung gegen Tollwut erforderlich, die der Vierbeiner in jungen Jahren erhält. Auf eine Auffrischung kann häufig verzichtet werden.

Vorkommen und Symptome von Tollwut

Wo kommt die Tollwut in Europa überhaupt noch vor? Betroffen ist vor allem Osteuropa – dort gibt es bis heute Todesfälle beim Menschen. Die Übertragung erfolgt durch streunende Hunde. Sollte Ihnen in diesen Ländern ein Hund begegnen, der ein aggressives Verhalten und starken Speichelfluss zeigt, ist höchste Vorsicht geboten. Die ersten Symptome nach einer Ansteckung zeigen sich in der Regel nach zwei bis acht Wochen, manchmal auch länger. Erreicht das Virus das Gehirn, verursacht es dort eine Entzündung und führt nach spätestens einer Woche zum Tod. Krankheitszeichen sind Fieber, Magen-Darm-Beschwerden, Aggression, Krämpfe und Lähmungen. Verdachtsfälle sind meldepflichtig. Beim Menschen ist eine Therapie mit einem Antiserum möglich.

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