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Schonkost für den Hund

Schonkost für den Hund

Beim Menschen ist eine bestimmte Ernährung schon lange Bestandteil vieler Therapien. Bei Diabetes, Bluthochdruck oder Gicht müssen die Betroffenen auf bestimmte Nahrungsbestandteile verzichten. Umgekehrt wirken sich mit bestimmten Inhaltsstoffen angereicherte Lebensmittel positiv auf bestehende Erkrankungen aus, zum Beispiel Vitamine und Mineralstoffe bei Mangelerscheinungen. Beim Hund verhält es sich nicht anders: auch der Vierbeiner profitiert von Schonkost und muss bei bestimmten Erkrankungen angepasstes Futter erhalten.

Futterumstellung bei Krankheiten

Bestes Beispiel ist eine Diät bei akutem Durchfall, an dem so gut wie jeder Hund einmal in seinem Leben leidet. Das überstrapazierte Verdauungssystem sollte in diesem Fall durch einen 24 stündigen Futterentzug (nur Wasser zur freien Verfügung). Anschließend erhält der Hund leicht verdauliche Nahrung in kleinen Portion über den Tag verteilt. Verzicht auf Getreide, wenig Fett, Hüttenkäse, mageres Geflügelfleisch und gekochtes Gemüse sind ideal. Wird das Tier immer wieder von Verdauungsstörungen ereilt, kann eine Futtermittelunverträglichkeit dahinter stecken. In diesem Fall ist eine dauerhafte Umstellung der Ernährung nötig, gegebenenfalls auf ein hypoallergenes Futter. Diagnostiziert wird eine Allergie über eine Ausschlussdiät mit exotischer Fleischquelle und einer ausgewählten Gemüsesorte.

Eine dauerhafte Änderung der Futterzusammensetzung ist auch bei chronischen Erkrankungen wie Gicht, Krebs und Niereninsuffizienz unumgänglich. Die jeweilige Schonkost sollten Sie jedoch unbedingt mit Ihrem Tierarzt abstimmen. Er weiß, auf welche Nahrungsbestandteile verzichtet werden sollte und wovon Ihr Hund jetzt womöglich mehr braucht. Diätfutter zum Abspecken.

Neben der therapeutischen Schonkost bei Krankheiten gibt es noch die "klassische Abnehm-Diät", die Hunden beim Abspecken helfen soll. Spezielles Diätfutter ist kalorien- und fettärmer als herkömmliche Hundenahrung, ohne auf lebenswichtige Vitalstoffe zu verzichten. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Hund in keinem Fall vorbeugend kalorienreduziertes Futter geben oder gar "Friss die Hälfte" als Losung ausgeben. Mangelerscheinungen, Muskelabbau und gesundheitliche Beeinträchtigungen wären die Folge. Lassen Sie am besten auch eine gewichtsreduzierende Diät durch Ihren Tierarzt überwachen und stellen Ihren Hund regelmäßig auf die Waage um nicht über das Ziel hinauszuschießen.

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