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Hundetypen

Hundetypen

Wachhund, Jagdhund & Co. und für wen sie sich eignen

Es gibt die verschiedensten Hundetypen, vom aufmerksamen Wachhund bis zum findigen Spürhund. Der Mensch hat Rassehunde mit den gewünschten Merkmalen gezielt gezüchtet, um die Tiere nutzbringend einzusetzen. Vor mehr als 5000 Jahren wurden große Rassen als Kampfhunde eingesetzt, die schnellen für die Jagd. Heute profitiert der Mensch in modernen Einsatzgebieten von den Fähigkeiten der Vierbeiner – beste Beispiele sind der Blindenhund und der Lawinenhund. Für die überwiegende Zahl der Besitzer steht jedoch die Tierliebe bei der Anschaffung im Vordergrund, nicht der Nutzwert. Dennoch sollten bei der Wahl der Rasse die spezifischen Merkmale berücksichtigt werden, um dem Tier ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Ein Windhund ist sicher nicht der passende Begleiter für Menschen, die ihrem Vierbeiner nur wenig Auslauf bieten können.

Neben den körperlichen Merkmalen zeichnen sich die diversen Hundetypen auch durch Charaktereigenschaften aus, die zum jeweiligen Besitzer passen sollten. Ein Wachhund etwa entwickelt eine enge Bindung zu seinen Menschen, ist sehr selbstbewusst und behält stets die Umgebung im Blick. Zu den Rassen mit diesen Eigenschaften zählen beispielsweise der Deutsche Schäferhund, die Dogge, der Rottweiler und der Schnauzer. Diese Tiere brauchen eine gute Führung, damit sich die Beschützerrolle nicht übermäßig ausprägt und jeder Fremde sofort als Gefahr wahrgenommen wird. Hüte- und Herdenschutzhunde eignen sich gut als Familienhunde.

Jagd- und Spürhunde brauchen viel Aufmerksamkeit

Als Jagdhund eingesetzte Rassen wie der Golden Retriever, Labrador, Spaniel und Setter brauchen unbedingt viel Bewegung und Beschäftigung. Sie sind sehr auf ihre Menschen fixiert und deshalb keine Hunde, die langes Alleinsein vertragen. Bei der Erziehung ist besonders darauf zu achten, die Vierbeiner so zu sozialisieren, dass sie ihre Besitzer überall hin begleiten können. In der Regel sind die Jagdhundrassen einfach zu handhaben, sodass die Erziehungsarbeit leicht fällt. Eher muss überschäumenden Liebesbeweisen in Form von Anspringen Einhalt geboten werden, als dass der Hund durch Aggression auffallen würde.

Spürhunde wie der Beagle lieben es, versteckte Gegenstände aufzuspüren und zu apportieren. Diese Rassen fühlen sich in der freien Natur am wohlsten. Eine Stadtwohnung mit wenigen Grünflächen in der Umgebung ist ungünstig für ihre Haltung. Gerade mit Spürhunden lassen sich sehr gut Hundesportangebote wahrnehmen – das Fährtensuchen ist Bestandteil der Gebrauchshundeausbildung.

Grenzen der Hundetypisierung

Zu den weiteren beliebten Hundetypen gehören die sogenannten Gesellschaftshunde. Bei ihrer Züchtung stand nicht der unmittelbare Gebrauchswert im Vordergrund, sondern ihre Funktion als Begleiter des Menschen. Pudel, Mops oder Chihuahua fallen unter diese Kategorie. Besonders lauffreudige Rassen wie der Husky sind ideale Schlittenhunde. Die Rudeltiere eignen sich kaum für die Einzeltierhaltung und wollen von ihrem Menschen sportlich gefordert werden.

Über die Rasse hinaus gibt es weitere Einteilungen in Hundetypen. Im Bereich der Sozialstrukturen etwa unterscheidet man Führungskräfte, Führhunde und Wächter. Auch wenn die Charakteristika sich vor allem im Rudel entfalten, so neigt doch jeder Hund zu einer dieser Rollen. Bei der Mehrhundehaltung ist es für den Halter gut zu wissen, welches Tier welche Position beansprucht.

Bei aller Kategorisierung der verschiedenen Hundetypen und Rassemerkmale sollten Sie immer daran denken, dass trotzdem jeder Hund einen eigenen Charakter besitzt. Zwei Tiere derselben Rasse können völlig unterschiedlich sein und verschiedene Anforderungen an den Halter stellen. Die Hundetypen geben nur eine grobe Orientierung und ersetzen nicht die Beratung durch den Züchter, Tiervermittler oder Tierheimmitarbeiter. Wenn Ihnen die Betreuer vom Wesen des Hundes berichten, müssen Sie selbst ehrlich einschätzen, ob das Tier zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt. Dann steht einer langen, wundervollen Freundschaft zwischen Zwei- und Vierbeiner nichts im Wege.

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