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Grasmilben beim Hund

Grasmilben beim Hund Symptome, Behandlung, Prophylaxe

Neben Zecken und Flöhen gehören Milben zu den Plagegeistern, die Hunde gelegentlich heimsuchen. Die Parasiten jucken dabei nicht nur lästig, sondern können auch Entzündungen auf der Haut hervorrufen. Zu den häufigsten Milben beim Hund zählen die Grasmilben. Die Larven der Spinnentiere sitzen in bodennahen Pflanzen auf Wiesen und im Garten. Streifen Wirtstiere wie Katzen und Hunde die winzigen, orange-gelben Tierchen ab, bohren sie sich mit ihren Mundwerkzeugen in die Haut und ernähren sich vom Blut. Menschen sind ebenfalls nicht vor einem Befall durch das auch als Herbstgrasmilben bezeichnete Ungeziefer sicher, können sich aber nicht bei ihrem Haustier anstecken. Ob Ihr Vierbeiner betroffen ist, erkennen Sie daran, dass sich der Hund ständig kratzt, die Haut gerötet ist und das Fell an den betroffenen Stellen ausfällt. Am liebsten nisten sich die Grasmilben an Pfoten, Beinen, Bauch, Brust und Kopf ein. Dabei lassen sie auch den Gehörgang und die Nasenhöhlen nicht aus.

Wie lassen sich Grasmilben bekämpfen?

Grundsätzlich sind die zwischen Juli und Oktober auftretenden Herbstgrasmilben harmlos – im Gegensatz zu anderen Parasiten übertragen sie keine Krankheiten. Ist der Hund jedoch stark befallen und kratzt sich wund, können sich die Stellen mit Bakterien infizieren und entzünden. Der Gesundheit des Tieres zuliebe und um den quälenden Juckreiz zu lindern, sollten sie die Quälgeister also aktiv bekämpfen. Ratsam ist eine gründliche Wäsche mit einem Antiparasiten-Shampoo und eine Behandlung mit Juckreiz stillenden und gegebenenfalls entzündungshemmenden Salben. Beides ist im Fachhandel oder beim Tierarzt erhältlich. Waschen Sie auch immer die Decken und Kissenbezüge, auf denen sich der Hund aufhält, um eine erneute Ansteckung zu verhindern. Zu den Hausmitteln gegen Grasmilben zählen das Abreiben mit verdünntem Alkohol (70 Prozent), Apfelessig und Niemöl. Stärkere Entzündungen und allergische Reaktionen auf den Speichel der Parasiten gehören in tierärztliche Behandlung! .

Kann man einem Grasmilbenbefall vorbeugen?

Komplett meiden lassen sich die Larven der Grasmilbe nur, wenn Sie Ihren Hund im Sommer und Herbst von jeglichem Grün fernhalten. Da das kaum realistisch ist und dem Tier auch viel Freude beim Gassi gehen nimmt, sollten Sie lieber ein Halsband mit abwehrender Wirkung verwenden. Halten Sie den Rasen im eigenen Garten kurz und düngen Sie mit stickstoff- und kalkhaltigen Mitteln, das mögen die Milben nicht. Ob sich Grasmilben im Garten aufhalten, erkennen Sie übrigens, wenn Sie ein Blatt Papier oder einen weißen Teller auf den Rasen legen: Sammeln sich darauf orangefarbene Pünktchen, tummeln sich dort Grasmilben. Eine weitere vorbeugende Maßnahme ist eine gute Hygiene in Haus und Wohnung: Saugen Sie häufiger Staub und waschen Sie Decken und andere Textilien, mit denen der Vierbeiner Kontakt hat. Während der Erntezeit im Spätsommer und Herbst können Sie zum Beispiel eine Asphaltrunde beim Spazierengehen wählen, ausgeschlossen werden kann ein Befall mit der „Erntekrätze“ jedoch auch dann nicht.

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