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Hund und Bellen

Hund und Bellen

Ein Wuff zu viel: Was hinter ständigem Bellen steckt

Es gibt Hunde, die bellen für ihr Leben gern und tun es häufig und ausgiebig. Andere Tiere sind die Ruhe selbst und geben kaum Laut. Grundsätzlich ist das Bellverhalten auch rasseabhängig. Während Terrier oder Schäferhunde sich gerne ausdauernd mitteilen, fallen Möpse und Labradore selten durch häufiges Gebell auf. Der Basenji gar kann von Haus aus nicht bellen, sondern nur jaulen. Grundsätzlich spielt die Erziehung jedoch eine größere Rolle als die genetische Veranlagung. Je schlechter der Hund gehorcht, desto eher wird er auch nach Herzenslust bellen und seiner Umwelt auf die Nerven gehen. Um dem Tier diese Unsitte gezielt abzugewöhnen, ist es gut zu wissen, was das Bellen eigentlich bedeutet.

Bellen als Kommunikationsmittel im Rudel

Im Rudel verständigen sich Hunde durch das Bellen. Droht Gefahr, bellt das Leittier alle erwachsenen Rudelmitglieder zur Verteidigung zusammen. Gleichzeitig erfahren die Welpen, dass es jetzt besser ist, sich zu verstecken. Dem Eindringling signalisiert das Bellen, dass er verschwinden soll. Nicht anders verhält sich ein Hund im Familienverband, wenn er sich für den Rudelführer hält. Dann beschützt er seine Menschen durch Bellen und Drohgebärden – gegenüber Briefträgern, anderen Vierbeinern und arglosen Besuchern, die in sein Revier eindringen. Um dem Hund dieses Verhalten abzugewöhnen, müssen Sie sicherstellen, dass Sie das "Alphatier" und für den Schutz zuständig sind. Akzeptiert Sie der Vierbeiner als Chef, gibt es keinen Grund zum Bellen mehr.

Hunde allein zuhause: Bellen aus Langeweile

Viele Hunde bellen ständig, wenn sie allein sind. Hinter diesem Verhalten steckt pure Langeweile – mit dem Bellen wollen die Tiere auf sich aufmerksam machen. Abhilfe schafft hier nur viel Konsequenz und Geduld. Bringen Sie dem Hund Schritt für Schritt bei, für eine gewisse Zeit allein zurecht zu kommen. Verlassen Sie die Wohnung oder das Haus zunächst nur für ein paar Minuten. Falls der Hund bellt, ignorieren Sie ihn. Bleibt er ruhig, loben Sie ihn ausgiebig. Die Phasen des Alleinseins verlängern Sie nun kontinuierlich. Seien Sie sich aber bewusst, dass Hunde nun einmal Rudeltiere und nicht für das Alleinsein geschaffen sind. Stundenlanges Alleinsein sollte deswegen nie der tägliche Normalfall sein.

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