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Giftköder

Giftköder

Giftköder – Prävention und Gegenmaßnahmen

Es ist der schlimmste Albtraum jedes Hundebesitzers: Der Vierbeiner frisst ein von Tierhassern präpariertes "Leckerli" und stirbt. Leider kommt es immer wieder zu regelrechten Giftköderserien, die ganze Regionen in Angst und Schrecken versetzen. Statistisch gesehen leben Hunde in den Großstädten Berlin, München, Leipzig, Köln und Nürnberg am gefährlichsten – hier gab es in der Vergangenheit die meisten bestätigten Fälle. Meist werden die Köder in Form von Fleischstückchen ausgelegt, die mit scharfen Gegenständen wie Rasierklingen und Nägeln gespickt oder mit Rattengift, Schneckenkorn und anderen Giften getränkt sind. Aber auch Hundespielzeug kann manipuliert sein. In hohem Gras oder im Unterholz versteckt, haben die Tierbesitzer keine Chance, die Köder rechtzeitig zu erkennen. Hat der Hund sie erst gefressen, kommt bei schweren Verletzungen oder Vergiftungen jede Hilfe zu spät. Deshalb ist Prävention der beste Schutz.

So schützen Sie Ihren Hund vor Giftködern

Bringen Sie dem Tier schon als Welpe konsequent bei, dass er nicht alles einfach aufnehmen darf. Das gelingt zum Beispiel, indem das Tier vor jedem "Fundstück" erst einmal "Sitz" machen muss und dafür belohnt wird. Lassen Sie Ihren Hund beim Freilauf möglichst nicht aus den Augen und beschäftigen Sie den Vierbeiner. Dadurch ist er abgelenkt und stöbert nicht gelangweilt in der Gegend herum. Geht gerade ein Tierhasser in Ihrem Gassirevier um, legen Sie dem Hund zu seiner eigenen Sicherheit lieber einen Maulkorb oder ein Maulnetz um – aber bitte nicht, ohne ihn vorher daran gewöhnt zu haben. Auch das Führen an einer Schleppleine schafft Abhilfe, da der Hund stets in Reichweite bleibt. Halten Sie sich im Internet oder mit einer App über das aktuelle Giftködergeschehen auf dem Laufenden, wenn Sie in einer Gefahrenzone wohnen.

Hilfe im Fall des Falles

Hat Ihr Hund doch einmal das Pech, einen Giftköder zu erwischen, ist schnelles Handeln erforderlich. Hier zählt wirklich jede Sekunde. Nehmen Sie möglichst eine Probe von dem Gift oder Erbrochenem und suchen Sie schnellstmöglich einen Tierarzt auf. Versuchen Sie nicht, den Vierbeiner selbst zum Erbrechen zu bringen, das kostet nur Zeit und verschlimmert die Situation zum Beispiel durch Erstickungsgefahr. Ergreifen Sie stattdessen während des Transports Erste-Hilfe-Maßnahmen: Halten Sie die Atemwege frei, wirken Sie beruhigend auf den Hund ein und überwachen Sie den Herzschlag. Besonders heimtückisch wirkt Rattengift, da die Symptome zeitverzögert auftreten – es kann bis zu 48 Stunden nach der Aufnahme des Köders dauern, bis Sie etwas merken! Ein wirksames Notfallmittel sind Kohletabletten, sie verhindern die Resorption des Giftes durch den Darm. Am besten haben Sie die für Ihren Hund passende Dosis in der Hausapotheke vorrätig. Wenn der Tierarzt dem Vierbeiner zusätzlich zeitnah Vitamin K1 spritzt, sind die Überlebenschancen gut.

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