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Durchfall

Durchfall

Maßnahmen gegen Durchfall

Durchfall ereilt jeden Hund irgendwann, denn die Ursachen sind vielfältig. Es handelt sich nicht um eine Krankheit, sondern um ein Symptom, dem sowohl ernsthafte Erkrankungen als auch vergleichsweise harmlose Auslöser zugrunde liegen können. Durch den dünnen mehrmaligen Stuhlgang versucht der Körper, sich selbst zu reinigen und Erreger los zu werden. Hält der Durchfall allerdings mehr als zwei Tage an und ist er sehr heftig, ist ein Besuch beim Tierarzt anzuraten. Akuter Durchfall kann zunächst unterstützend mit Hausmitteln wie Kohletabletten und Probiotika und einem 24stündigen Futterentzug behandelt werden.

Strikte Diät und viel Wasser

Bei leichtem Durchfall setzen Sie Ihren Hund am besten für einige Tage auf Diät. Geben Sie ihm möglichst nur Wasser und gönnen Sie ihm ansonsten viel Ruhe. Stellen Sie sicher, dass er ausreichend trinkt, sonst kann es leicht zu einer mitunter lebensbedrohlichen Austrocknung kommen. Besonders Welpen sind hier schnell gefährdet, so dass Sie mit einem Junghund besser früher zum Tierarzt gehen. Die erste feste Kost nach der Nulldiät sollte leicht verdaulich sein. Empfehlenswert sind z. B. gekochtes Gemüse mit Hühnerfleisch mit Hüttenkäse. Geben Sie dem Tier lieber mehrere handwarme, kleine Portionen über den Tag verteilt, um den Verdauungsapparat nicht zu überlasten.

Chronischer Durchfall: Diagnose und Therapie

Enthält der Kot Blutbeimengungen oder hält er länger an, wird der Tierarzt den Kot untersuchen und einen Bluttest vornehmen, um zum Beispiel bakteriellen oder viralen Infekten auf die Spur zu kommen. Auch Röntgen- oder Ultraschalluntersuchungen oder eine Darmspiegelung gehören zu den gängigen Diagnoseverfahren. Stellt sich nach zwei Wochen keine Besserung ein, spricht man von chronischem Durchfall. Liegen keine organischen Erkrankungen, ein Parasitenbefall, eine Vergiftung oder Infektionen vor, sollte auf jeden Fall das Futter auf den Prüfstand gestellt werden. Unverträglichkeiten kommen auch bei Hunden immer häufiger vor, so dass der Wechsel auf eine getreidefreie oder hypoallergene Futtersorte Abhilfe schafft.

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