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Borreliose

Borreliose

Ursachen und Symptome der Lyme-Krankheit

Zecken sind nicht nur lästige Plagegeister, sie können den Hund auch mit Krankheiten infizieren. An erster Stelle ist hier die Borreliose oder Lyme-Krankheit zu nennen. Die Erreger dieser Infektion befinden sich im Verdauungstrakt der Zeckenund können über den Speichel an der Einstichstelle in den Blutkreislauf des Hundes gelangen. Bei den meisten Vierbeinern verläuft eine Infektion völlig symptomfrei. Typische Beschwerden wie Fieber und chronische Gelenkentzündungen treten in Deutschland vergleichsweise selten auf. Da sie auch noch Monate nach dem Biss in Erscheinung treten können, ist eine Diagnose nicht ganz einfach.

Diagnose und Therapie der Borreliose

Methode der Wahl, um die Infektion nachzuweisen, ist ein Antikörpertest. Allerdings bedeutet ein positives Ergebnis nicht, dass die Tiere tatsächlich Krankheitssymptome aufweisen. Fast alle Hunde haben Antikörper im Blut. Akute Symptome können deshalb auch ganz andere Ursachen haben, zumal sie sehr allgemeiner Natur sind. Es können Fieber, Apathie, Futterverweigerung, geschwollene Lymphknoten, Lahmen und Nierenentzündungen auftreten. Eine Rötung der Haut an der Einstichstelle, die auch wandern kann, kommt beim Hund sehr selten vor. Liegt ein Verdacht auf eine Borreliose-Erkrankung vor, werden deshalb meist Antibiotika verabreicht. Die Therapie bringt eine schnelle und vor allem in der Anfangsphase auch nachhaltige Besserung. Bei einem einmal infizieretn Tier, können leider immer wieder neue Krankheitsschübe auftreten, da der Erreger sehr resistent ist und sich zudem trickreich im Hundeorganismus "verstecken" kann

Prophylaxe gegen Lyme-Borreliose

Die beste Maßnahme gegen Borreliose ist deshalb eine gute Vorbeugung, die in erster Linie in der Abwehr Zecken besteht. Hierfür sind tiermedizinische Präparate (Spot On, Halsband, tablette) zu nutzen. Alternative Naturheilmethoden oder Präparate aus dem Internet/freien Handel sind in der Regel nicht wirksam und bieten keinen zuverlässigen Schutz. Suchen Sie trotz des Schutzes Ihren Hund nach Streifzügen durch die Natur gründlich ab und entfernen Sie die Parasiten immer mit einer speziellen Zeckenzange. Beim Entfernen mit der Hand kann der Zeckenkörper gequetscht werden, wodurch sich der Inhalt mitsamt den Erregern ins Blut des Hundes entleert. Häufig bleibt anschließend der Zeckenkopf in der Hundehaut und es kommt zusätzlich zu einer lokalen Entzündung.Desinfizieren Sie die Wunde anschließend. Es gibt eine Impfung gegen Borreliose, die unter Tiermedizinern jedoch sehr umstritten ist. Ein Problem ist unter anderem, dass unbemerkt infizierte Hunde durch eine Impfung lebensbedrohlich an den Nieren erkranken können. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über die Impfung, um die Vor- und Nachteile individuell abzuwägen.

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