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Ausschlussdiät

Ausschlussdiät

Nahrungsmittelallergien Schritt für Schritt auf die Spur kommen

Immer mehr Hunde leiden unter einer Futtermittelunverträglichkeit. Verantwortlich sind häufig künstliche Zusatzstoffe in industriell hergestellter Hundenahrung. Der Organismus der Tiere reagiert auf unverträgliche Futtermittelbestandteile mit unspezifischen Symptomen wie Maulgeruch, Durchfall, Hauterkrankungen, einseitiger Ohrenentzündung, Juckreiz, Fellausfall und Gewichtsverlust.Aber auch auf Getreide, Laktose und Schlachtabfälle reagiert so mancher Hund sensibel. Der einzig sichere Weg, um eine Nahrungsmittelintoleranz zu diagnostizieren, und den Allergieauslösern auf die Spur zu kommen, ist eine Ausschlussdiät. Auf diese Weise identifizierte Allergene werden künftig einfach gemieden und das Tier bleibt symptomfrei.

So funktioniert die Ausschlussdiät

Bei der Eliminationsdiät erhält der Hund bis zu 12 Wochen lang nur ganz bestimmte Nahrungsmittel, die er noch nie gefressen hat. Begonnen wird mit einer (meist exotischen) Fleischsorte und einer Kohlehydratquelle, zum Beispiel Pferd und Kartoffel. Getreide ist in jedem Fall wegzulassen. Entsprechende Produkte gibt es auch als Fertigfutter, etwa das hypoallergene Nassfutter von Terra Canis. Sobald die Symptome verschwunden sind, erfolgt der sogenannte Provokationstest. Der Hund wird hierbei wieder mit gewohnten Futterbestandteile konfrontiert und es wird bewertet, wie das Tier reagiert. Treten Allergiesymptome auf, wird die Komponente sofort wieder weggelassen und nach Besserung der nächste Nahrungsbestandteil ausprobiert. Alle Schritte werden in einem Ernährungstagebuch festgehalten, sodass am Ende der Diät Klarheit über die Allergene herrscht und ein Ernährungsplan aufgestellt werden kann.

Worauf unbedingt zu achten ist

Um zuverlässige Ergebnisse zu liefern, muss die Ausschlussdiät konsequent durchgehalten werden, was nicht immer ganz einfach ist. So darf der Hund keine Leckerli oder Reste vom Tisch erhalten, auch nicht von Dritten. Gut gemeinte Belohnungen sind also tabu und Nachbarn, Bekannte oder Spielkameraden der Kinder sollten informiert werden. Ebenso sollten Mülleimer und Komposthaufen hundesicher verriegelt werden. Fangen Sie nicht einfach auf Verdacht und in Eigenregie mit einer Eliminationsdiät an, sondern konsultieren Sie unbedingt einen Tierarzt oder noch besser einen Tierernährungsspezialisten.

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